Die Abteilung Grundwasser & Boden verfügt über rund 25 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der gewässerschonenden Landbewirtschaftung und des Ressourcenschutzes. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten stehen die Identifizierung, Überwachung und Beseitigung oder Verringerung von Gewässerbelastungen, etwa mit Nitrat, Sulfat, Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und deren Abbauprodukten, leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW), natürlichen organischen Wasserinhaltsstoffen oder Bakterien und Parasiten.
Dazu werden verschiedene Verfahren und Geräte zur Entnahme von Proben (Boden, Aquifermaterial, Niederschlags-, Boden-, Sicker- und Grundwasser) sowie wissenschaftliche Auswertungsmethoden eingesetzt, die zum Teil in der Abteilung selbst entwickelt und im Rahmen von praxisnahen Forschungsvorhaben erprobt wurden.
Ziel der gebietsspezifischen Untersuchungsprogramme ist es, Handlungsempfehlungen zur Beseitigung oder zum Umgang mit den Belastungen abzuleiten und mögliche Gefahrenquellen für die Rohwasservorkommen und die Trinkwassergewinnungsanlagen vorbeugend zu erkennen.
Dazu gehört auch die Bewertung und Folgenabschätzung von Baumaßnahmen in Wasserschutzgebieten sowie die Entwicklung und Durchführung von problemangepassten Monitoringprogrammen bei Bauvorhaben, etwa von Gebäuden, Straßen, Schienenwegen oder Hochwasserschutzmaßnahmen.
Mitarbeiter der Abteilung Grundwasser & Boden sind in verschiedenen wissenschaftlich-technischen Fachgremien (etwa zu den Themen Landbewirtschaftung, Biogas und Risikomanagement) vertreten und setzen sich hier durch ihre Mitarbeit für eine Stärkung des Gewässerschutzes und die Belange der Trinkwasserversorgung ein.