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Stromlose, leitungsunabhängige Notwasserversorgung aus stark verschmutzten Oberflächen- und Abwässern

In vielen Fällen steht nach Naturkatastrophen (Erdbeben, Hochwässern, Wirbelstürmen) Kriegen oder Terroranschlägen die öffentliche Wasserversorgung nicht mehr zur Verfügung.

Bis nationale oder internationale mobile Notwasserversorgungsanlagen aufgebaut und betriebsbereit sind, vergeht erfahrungsgemäß eine derart lange Zeit, dass sich die betroffenen Menschen in manchen Fällen mit Wässern zweifelhafter Qualität (Oberflächenwasser) versorgen. Krankheitsausbrüche, Epidemien und wasserbürtige Todesfälle - vor allem bei Kindern - sind die Folge.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dietrich Maier beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Entwicklung von Wasseraufbereitungsverfahren, die folgende Bedingungen erfüllen müssen:

  • Die Wasseraufbereitungsanlage muss von einer Person getragen werden können.
  • Die Wasseraufbereitungsanlage muss innerhalb von ½ Stunde aufgebaut sein.
  • Die Wasseraufbereitungsanlage muss stromlos ohne Benutzung von Energiequellen arbeiten.
  • Eine Aufbereitungseinheit muss so dimensioniert sein, dass mit einer Einheit 100 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden können.
  • Trinkwasser muss innerhalb von acht Stunden zur Verfügung stehen.
  • Zehn Aufbereitungseinheiten müssen bequem in den Kofferraum eines Pkw passen.
  • Die Anlagen müssen recyclebar sein.

Aus patentrechtlichen Gründen werden vorerst keine weiteren Details mitgeteilt. Die Finanzierung des Forschungsprojektes erfolgt aus privaten Mitteln.

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