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Damit können wesentlich kostengünstiger als bei halbtechnischen Pilotanlagen und kurzfristig Ergebnisse über das Verhalten von Membranen bei verschiedenen Rohwasser-beschaffenheiten überprüft werden, die eine Vorauswahl von Membranen für einen bestimmten Anwendungsfall erlauben. Ein weiterer Vorteil des Membranteststandes liegt darin, dass für die Tests wesent-lich geringere Durch-satzmengen erforderlich sind.
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Der Rückhalt bzgl. Trübstoffen war bei den untersuchten Mikro- und Ultra-filtra-tionsmembranen sehr weitgehend und praktisch unabhängig von der jeweiligen Trenngrenze der Membranen. Demgegenüber waren deutliche Unter-schiede zwischen den einzelnen Membrantypen in der Permeabilität festzustellen.
Des weiteren wurden Untersuchungen zum Einsatz der Nanofiltration durchgeführt insbesondere im Hinblick auf den Rückhalt von Härtebildnern und gelösten organischen Wasserinhaltsstoffen sowie von Schadstoffen (EDTA). Die Ergebnisse zeigten, dass der Membranteststand auch hierfür einsetzbar ist. Auf den Membranoberflächen bilden sich in Abhängigkeit von der Rohwasserbeschaffenheit Ablagerungen (Bild 3), die zu einer Abnahme der Permeabilität führen.
Zur Wiederherstellung der Permeabilität müssen diese Ablagerungen entfernt werden. Mit dem Membranteststand können Untersuchungen durchgeführt werden, um den optimalen Reinigungsvorgang zu ermitteln.