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Kurzbeschreibung
Nach einem Grünlandumbruch werden innerhalb weniger Jahre große Mengen des in der Grasnarbe gespeicherten Bodenstickstoffes mineralisiert und ausgewaschen. Bei einem konventionellen Grünlandumbruch entstehen extrem hohe Nitratkonzentrationswellen im neugebildeten Grundwasser.
Im Rahmen des Projektes wurde ein Konzept für Bewirtschaftungsmaßnahmen erprobt, das umbruchsbedingte Stoffeinträge in das Grundwasser minimiert. Mit dem Projekt sollte ausschließlich solchen Ausnahmefällen Rechnung getragen werden, bei denen ein Umbruch von fakultativem („ackerfähigem“) Grünland unumgänglich ist oder im einzelbetrieblichen Interesse toleriert werden sollte bzw. muss.
Die Projektbewirtschaftungsmaßnahmen auf den Versuchsparzellen wurden von Bodenuntersuchungen (Nmin-Ganglinien), Bodenuntersuchungen auf Grundnährstoffe, Humusgehalt, pH-Wert und Gesamtstickstoff, Bodenuntersuchungen auf Sonderflächen (Christbaumkulturen), Bestimmung der Trockenrohdichte des Bodens, Rammkernsondierungen bis 150 cm Tiefe und Bodenwasseruntersuchungen mit Proben aus Saugsondenanlagen begleitet.